Oliver Coppeneur über Lebensfreude, Zufälle und den Weg zum Erfolg

Interview mit Oliver Coppeneur

Oliver Coppeneur führt seit 1992 das wohl außergewöhnlichste Schokoladenunternehmen Deutschlands. Mit einem Team von rund 100 Schokoladenspezialisten entwickelt er feinste Schokolade und Pralinen. Ursprünglich begann alles mit der Herstellung von Pralinen. Heute bringt die Firma Coppeneur dem geneigten Gaumen Schokoladen aus verschiedenen Anbaugebieten zu Verkostung. Hier schmeckt sogar der beginnende Genießer den Unterschied zwischen der Vollmilch Schokolade aus Equador und der Vollmilch Schokolade aus Madagaskar. Kirsten von Spendenhandel ging mit Oliver Coppeneur erst auf Schokoladen Entdeckungstour und sprach dann mit ihm über das, was hinter der Schokolade steckt. Viel Arbeit, ein tolles Team und eine große Portion Biss.

Oliver Coppeneur im Interview mit Kirsten von Spendenhandel

Oliver Coppeneur im Interview mit Kirsten von Spendenhandel

Kirsten:

Oliver Coppeneur steht für handgefertigte Pralinen und Schokolade aus einer Hand von der Bohne bis zur Tafel. Von der Idee zum Unternehmen war es ein langer und in ihrem Fall jetzt im Nachhinein betrachtet auch sehr kreativer Weg. 

Oliver Coppeneur:

Vor Gründung des eigenen Unternehmens arbeitete ich für einen Rohstoffhersteller. Der Firma Kesko in Bonn. Für Kesko arbeitete ich in der Produktentwicklung und als Unterstützung im Außendienst. Ich war damals schon Meister. Meine Berufsbezeichnung war Backmeister.

Als Backmeister war ich auch auf öffentlichen Veranstaltungen unterwegs, wo ich Pralinen modellierte. Wenn ich heute an diese Zeit zurückdenke kommt es mir manchmal so vor als hätte ich zeitweise im Zirkus gearbeitet. Ich modellierte vor Publikum die gewünschten Pralinen. Einer wollte einen Alf, eine Andere ein Schwein, meistens Dinge, von denen sich niemand vorstellen konnte, dass man sie aus Marzipan machen könnte. Das machte großen Spaß aber mir wurde zu dieser Zeit klar, dass das nicht die Berufung für mein weiteres Berufsleben ist.

Marzipan wird auch heute noch bei Coppeneur geformt. Pistazienmarzipan vor dem Überziehen.

Marzipan wird auch heute noch bei Coppeneur geformt. Pistazienmarzipan vor dem Überziehen.

Gleichzeitig schulte ich als Backmeister aber auch Konditoren und zeigte ihnen, wie man handgefertigte Pralinen macht. Das war damals schon meine Leidenschaft. Das war auch die Geburtsstunde der Idee eine eigene Firma zu gründen. Während meiner Schulungen wurde mir klar, dass jede gute Konditorei, jede Confiserie und viele Cafes den Anspruch haben hausgemachte  Pralinen anzubieten. Aber um diesem Anspruch gerecht zu werden fehlte den meisten Betrieben die Zeit, das Basis Know How und oft auch die Gerätschaften. Also kam ich auf die Idee, den Confieserien, Konditoreien, Cafes hausgemachte Pralinen zu liefern. In einmaliger Qualität und großer Auswahl.

Im August 1992 nahm die Idee langsam Gestalt an. Mein damaliger Partner und ich haben damals eine Räumlichkeit gefunden, die unseren Vorstellungen entsprach.  Ich begann mit eigener Hände Arbeit mit der Renovierung, während mein Partner in Frankreich war um hier Vorbereitungen zu treffen.  Das war spannend, denn wir mussten mit sehr knappem Budget arbeiten. Also musste ich für Farben, Bodenbelag und alles, was sonst noch zur Renovierung anfiel, Lieferanten finden, die mir günstige Restposten verkaufen konnten. Deswegen waren unsere ersten Produktionsräume komisch gelb. Aber wischfest und den deutschen Vorschriften entsprechend.

Mein Partner und ich haben uns gut ergänzt. Er hatte zur damaligen Zeit 25000 DM gespart. (lacht) Ich hatte noch Schulden beim Arbeitsamt. Aber dafür den Meister und das Konzept und das Know How. Also haben wir uns dann zusammengetan. Zu zweit haben wir den Betrieb gegründet. Von dem Geld konnten wir uns letztendlich auch nur ein paar Töpfe, Schneebesen, Spritzbeutel und Pralinengabeln kaufen. Eins war noch lustig (lächelt ein wenig schelmisch) Dann hatten wir noch einen Haufen Schrott gekauft. Das war eine Betriebsauflösung von einem Cafe in Köln. Für 500,-DM kauften wir da jemandem die Garage leer. Da war natürlich viel dabei, das wir nicht brauchen konnten. Aber das sah natürlich als Betriebsausstattung für die Bank sehr nett aus.

Von der Renovierung unserer ersten Räume habe ich auch noch ein lebenslanges Erinnerungsstück. Damals habe ich mir nämlich beim Abflexen der Wände in den linken Zeigefinger geflext. Die Narbe wird mich immer an diese erste Zeit erinnern. Und daran, dass man mit viel Kreativität und einer Vision aus Nichts etwas Großes schaffen kann.

Dann begannen wir mit dem Pralinenmachen. Das war meine Leidenschaft.  Im Kleinen ersteinmal. Das funktionierte auch. Ich würde sagen mehr schlecht als recht anfangs. Das mache ich daran fest, dass ich anfangs noch weiter auf Stundenbasis für meinen Arbeitgeber Kesko arbeitete. Wir dachten natürlich, wie Viele, die sich selbstständig machen, wir hätten die Quadratur des Kreises erfunden. Nicht beachtend, dass mit unserer Geschäftsidee schon einige Unternehmen seit Generationen arbeiten. Heut würde ich sagen, es war gut, dass wir das nicht wußten. Sonst hätten wir vielleicht den Mut nicht gehabt.

Wir bissen uns also mit viel Arbeit durch und  irgendwann kam plötzlich unser erster wirklich großer Auftrag. Von einem stuttgarter Kaufhaus damals. Jetzt kam die nächste Hürde auf uns zu. Wir mussten diesen Auftrag bedienen. Aber dafür brauchten wir Maschinen. Es wurde uns schnell klar, dass ein solcher Auftrag ohne Maschinen nicht zu bewerkstelligen wäre. Ich hatte schon Freunde, Bekannte, alle zusammerngeholt zum Pralinen einfüllen. Aber eine Palette war einfach nicht zu bewerkstelligen. Und wir wollten ja auch in die Zukunft denken. Also brauchten wir dringend eine Abfüllmaschine.Woher sollten wir jetzt aus dem Nichts eine Abfüllmaschine nehmen? Auch da war wieder ein bisschen Kreativität gefragt. Wir gingen 1994 auf die größte Schokoladenmaschinenmesse, die lustigerweise auch die größte Packmaschinenmesse ist. Das ist die InterPack in Düsseldorf. Dort suchten wir dann nach einem Hersteller, der in Deutschland einen Vertrieb brauchte. Den fanden wir dann auch und übernahmen ganz kreativ (grinst ein wenig) die Distribution also den Vertrieb für die Schokoladenmaschinen. Fortan war unsere Produktion also der, wie man heute neudeutsch sagen würde, Showroom für diesen Hersteller und wir konnten mit den Maschinen arbeiten. Dieser Maschinenhersteller hatte ein großes Interesse die Maschinen in Deutschland an deutsche Betriebe zu verkaufen. Um die Maschinen aber hier zu verkaufen musste den deutschen Kunden die Möglichkeit gegeben werden,. die Maschinen in Betrieb zu sehen. In Betrieb bei uns. Eine klassische Win Win Situation also. Wir hatten die Maschinen, die wir benötigten zum Händlerpreis als Distributeur, den wir gerade so finanzieren konnten. Somit waren wir in der Lage zu liefern ohne wieder im ganzen Freundes-  und Bekanntenkreis Sehnenscheidenentzündungen zu riskieren. Der Maschinenhersteller generierte einen neuen Absatzmarkt indem er den deutschen Kunden die Möglichkeit gab, seine Maschinen in Deutschland in Augenschein zu nehmen. Wir gaben dem Hersteller auch die Möglichkeit die Maschinen, die wir nicht benötigten, also auch nicht kauften, in unseren “Showroom” zu stellen und dadurch den möglichen deutschen Kunden zu zeigen. Der “Showroom” war natürlich unsere Produktion (grinst).

Handarbeit. Pistazienmarzipanpralinen

Handarbeit. Pistazienmarzipanpralinen

Ja so haben wir unsere Existenz gegründet. Mit viel Kreativität und unwahrscheinlich viel Arbeit.

Kirsten:

Existenzgründung heißt ja auch immer Situationen hinnehmen, die irgendwann im Nachhinein grotesk erscheinen. Gab es bei ihnen solche Situationen?

Oliver Coppeneur:

Wir hatten immer wieder Situationen wo wir unmenschlich viel gearbeitet haben. Einmal hat mein Partner 86 Stunden am Stück gearbeitet und ich “nur” 82. Man muss auch immer daran denken es gab damals noch keine Handies und vom Computer eine Ausführung, die nach heutigen Gesichtspunkten diesen Namen nicht verdient hat. Zum Glück gab es aber ein Telefon mit Weckfunktion. Wir konnten also beim Weckdienst anrufen und uns nach drei Stunden Schlaf, auf dem Teppich neben dem Schreibtisch, wecken lassen. Großartig! Das Telefon musste allerdings auf ganz laut gestellt werden.

1994 also noch ganz zu Beginn hatten wir eine Messe in Lehr. Unsere erste Messe. Ich hatte mir einen alten Messestand von Kesko geliehen. Von Kesko habe ich damals noch sehr viel Unterstützung erfahren. Wir hatten also diesen Messestand in den Transit, extra lang extra hoch, verladen. Ich fuhr schoneinmal mit dem Transit vor. Mein Partner sollte dann später mit dem Fiat Fiorino nachkommen, weil die Pralinen noch nicht fertig waren. Die sollte er dann in diesem Kastenwagen zur Messe transportieren. Mein Partner war aber so müde, dass er unterwegs auf den Parkplatz gefahren ist und einschlief. Ich habe dann vor Sorge die ganzen Autobahn Stationen angerufen auf der Suche nach diesem Fahrzeug. Ohne Handy. Das gab es ja noch nicht. Irgendwann weit nach Messebeginn kam er dann. Mit den Pralinen. Unser Messestand war der einzige Etappenmessestand. Beim Abbau gab es dann noch ein nettes Erlebnis.

Wir übernachteten mangels Budget in diesem Transit LKW. Am Abbau Tag machte ich, gerade noch beim Krawatte binden (damals musste ich ja noch einen Anzug haben), die Türe auf und im selben Moment kommt der Geschäftsführer vom Backring hereingefahren und guckt mir genau in mein Schlafzimmer.

Das sind alles nette Anekdoten wenn ich da heute so drüber nachdenke. Aber wenn ich an so manche übermüdete Autofahrt denke, kann man heute nur dem Herrn dankbar sein, dass er immer schützend die Hand über uns gehalten hat.

Kirsten:

Was war denn dann der wirkliche Durchbruch?

Oliver Coppeneur:

Das war als wir einen der größten Gastronomiezulieferer als Kunden gewannen. Zeitweise haben wir mit diesem Unternehmen über 80% unseres Umsatzes gemacht. Damit hatten wir dann den Kopf über Wasser. Und dann kamen durch diese gute Referenz nach und nach andere Kunden dazu. Mit Glück und viel Fleiß hatten wir dann endlich den Durchbruch geschafft. Was nie so wirklich funktioniert hat war die ursprüngliche Idee Konditoreien zu beliefern. Aber Feinkosthändler und Schokoladenfachgeschäfte waren bald ein wichtiger Kundenstamm.

Kirsten:

Sie arbeiten hier ja jetzt in eigener Produktionsstätte. Wann war es soweit, dass die notwendig wurde?

Oliver Coppeneur:

Das war 1998. Damals haben wir uns nach einem Grundstück umgesehen. Dieses Grundstück hatte 2900 qm, die wir so erst mal gar nicht ganz haben wollten. Wir mussten sie aber dann komplett kaufen. Wir haben das Grundstück damals dann auch zu einem fairen Preis bekommen. Da ist uns der Umstand zu Gute gekommen, dass die Bundesregierung damals von Bonn nach Berlin umzog. Deswegen war hier in der Gegend viel Abwanderung und wir konnten deswegen dieses Grundstück erwerben. Wieder so ein Umstand, bei dem uns das Glück ein bisschen in die Karten gespielt hat. Wir bauten dann diese Halle. Damals dachten wir für die Ewigkeit (lacht). 500qm Produktion 200qm Verwaltung davor. Und wie es dann manchmal so ist, die Ereignisse überschlagen sich, und so war die Halle schon bei unserem Einzug zu klein. So waren wir noch im selben Jahr 1999 gezwungen zu improvisieren. Indem wir Trennwände entfernten und der Produktion sukzessive mehr Raum gaben. Anfang 2000 mussten wir dann schon wieder zusätzliche Lagerflächen anmieten. Ja so wuchsen wir und so ist es auch zu erklären, dass unsere Schokolade an vier Standorten conchiert wird. Böse Zungen behaupten heute, dass wir eigentlich ein Warentouristikunternehmen sind. Aber das wird sich mit dem Neubau und dem Umzug in absehbarer Zeit ändern.

Der erste Spatenstich zum Neubau am Dachsberg.

Der erste Spatenstich zum Neubau am Dachsberg.


Kirsten:

Wo hat ihnen denn das Glück, das Schicksal besonders in die Karten gespielt? 

Oliver Coppeneur:

Da fällt mir spontan eine Situation ein. Mein Partner fuhr 1998 auf eine Confiserie Messe. Dort war ein Symposium. Bei diesem Symposium war auch Herr Knobel. Das ist der Luxushersteller für Chocolatier Bedarf. Diesen Herrn Knobel fuhr mein Partner dann im Fiat Fiorino zum Flughafen. Herr Knobel war von unserem Unternehmen sehr begeistert und sagte, dass ein Unternehmen wie wir dringend mit Knobel arbeiten müsse. Herr Knobel gab uns dann einfach nur auf Vertrauensbasis seine Maschinen. Mit diesen Maschinen zu arbeiten wäre ohne das Vertrauen und die Großzügigkeit uns ein zinsfreies Darlehen mit der Monatsrate, die wir leisten konnten zu geben, niemals möglich gewesen. Und die Qualität der Schokolade und auch, dass wir heute aus unseren eigenen Bohnen einzigartige eigene Schokolade machen können, wäre wiederum ohne Knobelmaschinen niemals möglich gewesen. Auch heute arbeiten wir nur mit Knobelmaschinen.

Nougat Ganache. Gerührt nicht geschüttelt. Zum Rühren ist die Maschine unerlässlich.

Nougat Ganache. Gerührt nicht geschüttelt. Zum Rühren ist die Maschine unerlässlich.

Kirsten:

Ich habe gerade die Produktion besichtigt. Auch sie im Umgang mit ihren Mitarbeitern gesehen. Man merkt hier überall das Miteinander. Egal ob sie mit der Produktentwicklerin , der Produktionsleituing oder dem jungen Mann, der die Pralinen gabelt sprechen. Man merkt, dass die Mitarbeiter für alle Projekte maßgeblich wichtig sind. Bei welchem Projekt besonders?

Oliver Coppeneur:

Diese Frage kann ich nur aus mehreren Gesichtspunkten beantworten. Ich beginne mal mit der anfänglichen Idee.

Als ich damals noch angestellt arbeitete, hatte ich den Eindruck, dass ich viel mehr leisten könnte, wenn man mich nur sehen würde. Wenn man mich nur ließe.  Ich fragte mich damals, wieviel von dem was ich lerne und was ich kann wird wirklich in meinem Beruf abgerufen? Darüber habe ich mich auch mit vielen Menschen auch aus anderen Branchen unterhalten. Und alle bestätigten mir, dass von dem was sie wirklich können, von dem, was sie mal gelernt haben oder lernen nahezu nichts in ihrem aktuellen Beruf abgerufen wird. Das frustriert viele Angestellte auch. Ich habe mir dann überlegt, in meiner Grünschnäbeligkeit und zugegebenermaßen auch mit einem gewissen Weltverbesserungsanspruch,  was würde passieren wenn wir als Arbeitgeber nicht nur den Produktionsfaktor Mensch sehen würden sondern auch den Menschen mit seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Ich war mir sicher, dass damit eine ganz neue Art von Produktion entstehen könnte. Heute weiß ich, dass diese großartige Erkenntnis nur bedingt umsetzbar ist. Aber wir setzen in unserem Unternehmen um, was geht. So sind wir beispielsweise Ausbildungsbetrieb und in unserem Unternehmen haben ehemalige Auszubildende heute wichtige Positionen inne. Gerade beim Nachwuchs ist es sehr wichtig Eigenverantwortung zu fördern. Eigenverantwortung und Fähigkeiten gehen sowieso Hand in Hand.

Laura Obst Konditormeisterin und Produktionsleitung. Sie erklärte den Betrieb in allen Einzelheiten.

Laura Obst Konditormeisterin und Produktionsleitung. Sie erklärte den Betrieb in allen Einzelheiten.

 

Vielleicht kann ich die Frage mit einer Tatsache beantworten. Der Betrieb, das Tagesgeschäft funktioniert von mir völlig unabhängig. Alle Mitarbeiter haben in ihrem Tätigkeitsfeld deswegen auch Verantwortung. Ideen werden gerne aufgenommen. Das Miteinander funktioniert untereinander. Mir gibt das Wissen über eine funktionierende Gemeinschaft der Angestellten viel unternehm,erische Freiheit. Viele Projekte, wie das generieren eigener Schokoladen Plantagen mit all ihren sozialen und geschäftlichen Verpflichtungen wäre mir nicht möglich gewesen, wenn ich nicht Mitarbeiter hätte auf die ich mich in allen Bereichen voll und ganz verlassen kann.

Kirsten:

Coppeneur ist die Manufaktur für Lebensfreude. Spendenhandel steht für Luxus mit Verantwortung. Ist Lebensfreude heute Luxus?

Oliver Coppeneur:

Luxus ist etwas, das nicht zum täglichen Leben gebraucht wird. Luxus ist das, was übers Essentielle hinausgeht. Aber wir sind alle Menschen. Wir Menschen streben nach Lebensfreude. Daher verstehen wir uns als Manufaktur für Lebensfreude. Luxus wird oft mit Status verwechselt. Für mich ist Luxus Lebensfreude. Gönnen können sich selber und anderen. Nicht Lebensfreude ist Luxus sondern Luxus ist Lebensfreude. Und ohne Lebensfreude kann kein Mensch leben. Lebensfreude kann verschiedentlich definiert werden. Für mich geht sie ganz klar über den Gaumen. Wir machen mit unseren Pralinen Freude. Wir schenken Gaumenfreuden und damit Lebensfreude. Unsere Pralinen haben eine Aufgabe nämlich das Lächeln auf den Lippen unserer Kunden. Mich persönlich macht jedes Lächeln, das manchmal auch durch eine Mail oder ein Post reflektiert wird, stolz. Dann weiß ich jawoll wir haben unser Ziel erreicht. Das, was wir machen macht Sinn. Lebensfreude zu schenken ist schön.

Kirsten:

Zur Lebensfreude gehören für mich auch Naturerlebnisse. Sie wohnen und arbeiten hier bodenständig in einer wundervollen Landschaft. Beeinflussen Naturerlebnisse sie?

Oliver Coppeneur:

Ja, ich meine das immer. Ich selber genieße die Ländlichkeit, die Natur sehr. Ich habe mich seinerzeit sehr bewusst für diese Gegend hier entschieden. Mir war es immer wichtig dort zu sein, wo es mir gefällt. Und wo es einem gut geht, kann man auch kreativ arbeiten. Auch für den Neubau oben auf dem Berg war es wichtig mit der Natur im Einklang zu bauen. Dort sehen wir den gesamten Sonnenweg. Das war bei der Auswahl des Baugrunds wirklich wichtig.  Ja, Naturerlebnisse beeinflussen grundsätzlich die Lebensqualität und schenken damit Lebensfreude.

Kirsten:

Was wünschen sie sich für sich persönlich und für ihr Unternehmen für die Zukunft?

Oliver Coppeneur:

Auch hier komme ich wieder zur Lebensfreude. Lebensfreude beinhaltet für mich Existenz. Lebensfreude heißt, dass man das, was man tut gerne tut. Lebensfreude heißt, dass Ideen verwirklicht werden können. Lebensfreude heißt, dass die Belastungen im Rahmen bleiben. Lebensfreude heißt, dass man Menschen um sich hat, die am gleichen Strang ziehen.

coppeneur Logo

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